Terminologiesysteme als Grundlagen für die semantische Interoperabilität von heterogenen Anwendungssystemen sowie deren fachsprachlicher Zugang

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Author/s:
J. Reiner
Amount:
384
EAN/ISBN/ISSN:
978-3-89838-040-9
Type:
softcover
Kategorien:
Buch
Informatik
Kognitionswissenschaft
Price:
inkl. 7% Tax
35,00 €
Jede Wissenschaft hat einen fachsprachlichen Wortschatz (Terminologie) entwickelt. Je stärker der Computer diese Wissensgebiete durchdringt und komplexe Prozesse durch Modelle abgebildet werden, umso notwendiger werden Terminologie- und Begriffsordnungssysteme, um semantische Verarbeitungsprozesse zu fördern. Die verschiedenen Nutzungsformen (Kommunikation, Dokumentation, Statistik) dedizierter terminologischer Systeme bedingen verschiedene Anforderungen an das "Was" und "Wie" der Terminologiesysteme selbst. Aus diesem Grund wird in der Arbeit zunächst das sich hinter der Aufgabenstellung dieser Arbeit verbergende theoretische Problem bezüglich der zentralen Phänomene "Sprache" und "Ordnung" herausgearbeitet. Die Verteiltheit und Heterogenität von Wissensressourcen und klinischen Informationsangeboten im Internet bzw. Intranet werfen ein terminologisches Problem auf. In der Medizin werden zahlreiche Ordnungssysteme wie die SNOMED-Nomenklatur oder der MeSH-Thesaurus zur standardisierten Repräsentation von Sachverhalten eingesetzt. Problematisch sind die Gewährleistung der referentiellen Integrität zwischen Datenbanken und Wissensbanken, der effiziente Zugriff auf Wissensobjekte und Patientendaten, deren Wartbarkeit, Austausch und Wiederverwendung in Wissensbasen sowie die Interoperabilität zwischen wissensbasierten Systemen. Diese Probleme sollen durch eine geeignete Standardisierung der in der Wissensbank und Patientendatenbank verwendeten Terminologie mit Hilfe des in der Arbeit vorgestellten Terminologie-Servers gelöst werden.